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| Geschrieben von Achilles - 15.09.2026, 22:46 |
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Eine sehr spannende Ausarbeitung von Paris! Bin schon jetzt äußerst gespannt, mehr von ihm zu lesen! Natürlich komme ich auch nicht umhin, dir die ein oder andere Connection anzubieten: Zunächst einmal hätte ich hier Achilles - abgesehen vom entscheidenden Triumph, dass Paris ihm sein Ende bescherte, sind die beiden sich sicherlich das ein oder andere Mal auf dem Schlachtfeld begegnet, also eine womöglich eher negativ behaftete Dynamik (wer hätt's gedacht), auch wenn ich es sehr spannend fände, sollten die beiden sich nun in der Gegenwart ohne die Erinnerung des Krieges begegnen und ohne eben diese natürliche Aversion. Zumal Achilles Paris' Pfeil letztendlich als Gnadenstoß erachtet hat. Abgesehen von Achilles hätte ich außerdem noch zwei geplante Charaktere im Gepäck. Da wäre einmal Hektor, brauch ich denke ich nicht groß ausführen weil Brüder XD Da sehe ich auf jeden Fall eine durchaus ambivalente Dynamik: Einerseits ist Hektor sicherlich enttäuscht von den Taten seines kleinen Bruders, andererseits erachtet er die Familie und das Pflichtgefühl, dass er ihr gegenüber hegt, als seine oberste Priorität, weshalb er immer und ohne zu zögern für ihn einstehen würde, auch wenn sein Verhalten noch so töricht ist. Da lässt sich sicherlich auch sehr gut diese Schuld-Thematik von Paris beleuchten! Und zu guter Letzt wäre da noch Agamemnon, den ich ebenfalls noch geplant habe (ja, die Figuren aus dem trojanischen Krieg haben's mir echt angetan hahaha). Auch hier natürlich eine eher sehr negative Verbindung, aber eine Verbindung allemal XD |
| Geschrieben von Eris - 14.09.2026, 22:00 |
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Hallo hallo hallo, ich werfe mal
![]() An allererste Stelle wäre da Menelaos, der Paris leider mit jeder Faser seines Körpers aufs Tiefste hasst. Gerade weil die Zeit um den Krieg herum für ihn mit so viel Schwerz, Verlust und Wut geprägt war, wird er auch mit diesen starken Emotionen wieder auf der Erde auftauchen und das gepaart mit bruchstückhaften Erinnerungen könnte für Paris eine unschöne Mischung sein, sollten sie sich irgendwann mal wieder begegnen. Ich befürchte, die Beiden werden niemals zu Freunden werden ![]() Aber ich kann dir noch Patroklos geben! Der stand zwar auch auf der von Paris aus falschen Seite des Krieges, hat aber im Grunde eine etwas weniger hasserfüllte Haltung zu Paris an sich, auch wenn er im Krieg natürlich für die Griechen war. So richtig positiv wird es wahrscheinlich auch nicht werden, da er Helena ja kannte und ja auch einer der Männer, die um ihre Hand warben. Ihr Raub ist daher auch nicht so ganz spurlos an ihm vorbeigegangen, aber zumindest hat er nicht das Level an Hass, das Menelaos mit sich bringt. ![]() Ansonsten kann ich dir indirekt noch Eris anbieten. Auch wenn die Beiden keinen direkten Kontakt hatten, ist Paris' Schicksal ja durchaus mit ihr verbunden und da könnte man mal schauen, wie sie zueinander stehen. ![]() Mir gefällt aber das Konzept, dass er nach und nach mit seinen Taten und seinem Egoismus konfrontiert wird und ein Stück weit damit leben muss, was er angerichtet hat. Ich glaube, das birgt ganz viele Möglichkeiten fürs Inplay! |
| Geschrieben von Herakles - 14.09.2026, 21:19 |
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undo what hurts so bad undo my pain Paris Prince of Troja Noch bevor er das Licht der Welt erblicken sollte, war das Schicksal des einstigen Prinzen an eine Prophezeiung gebunden, die ihn zu einem der bekanntesten Männern seiner Zeit machen sollte. Ein Schicksal, von dem er heute nicht mehr das Geringste weiß. Dass er derjenige war, der den Untergang Trojas herbeigeführt hatte? Die brennende Fackel, die so viele Menschen ihr Leben kosten und eine ganze Stadt zerstören soll? Dass er es ist, auf dessen Schultern eigentlich die Last ruht, dass die Stadt in Blut und Feuer untergegangen ist? Es ist nichts, woran er sich erinnern kann. Und auch nichts, was für ihn Bedeutung hat in dem Moment, in dem er das erste Mal nach vielen Jahren des Todes das erste Mal wieder die Augen öffnet. Denn das, was wirklich in seinen Fokus tritt sind die Bilder, die er jede Nacht in seinen Träumen sieht. Bilder von Zerstörung und Blut, von Kämpfen und dem Fall einer Welt, wie er sie einst gekannt hat, sich aber nicht mehr an diese erinnert. Bilder, die er nicht zuordnen kann und die ihn quälen. Bilder, die ihn an etwas erinnern sollen, das er nicht zuordnen kann und die an jedem Tag aufs Neue vor seinen Augen verschwimmen, bis sie ihn des Nachts wieder einholen und der Kreislauf von neuem Beginnt. Bilder des Krieges, Bilder des Todes – und die Bildervon zwei Frauen, die so unabwendbar mit seinem Schicksal verbunden waren und die er doch nicht zuordnen kann. Weil er keine Namen kennt und nicht weiß, was sie bedeuten und die so oft überschattet werden von diesem Schmerz, der seinen Körper erfüllt. Manchmal, da ist es nur ein Stechen in seiner Seite. Manchmal ist es aber auch nur das Kribbeln unter seiner Haut. Und manchmal, da ist es unerträglicher Schmerz, der ihn in die Knie zwingt und ihm die Luft zum atmen raubt, dass dort dieses Gefühl ist zu ersticken. Es ist auch dieser Schmerz, der ihm glauben lässt, dass diese Bilder mehr bedeuten. Das es nicht einfach nur Träume sind, die ihn heimsuchen, sondern so viel mehr, dass er es sich zur Aufgabe macht herausfinden zu wollen, wer er eigentlich ist. Denn er hat keinen Namen, keine Herkunft, keine Vergangenheit auf die er sich stützen kann, sondern nur Träume die ihn heimsuchen und in ihm das Gefühl erwecken, dass dort draußen so viel mehr ist als das wenige, was er weiß. Oder vielmehr glaubt zu wissen, denn am Ende von allem, da weiß er nicht das Geringste. ✦ ✦ ✦ Hier wäre, finally, mein Beitrag zur Troja-Crew, den ich gerne einmal vorstellen würde und für den ich mich, unabhängig von denen mit denen ich bereits kurz gesprochen habe, noch über Anschluss freuen würde. Ich denke hier würde sich – oder eher, sehr sicher :D – gutes Konfliktpotential anbieten – aber vielleicht gibt es ja sogar irgendjemanden, der ihn irgendwann mal „mag“. Konzepttechnisch würde ich ihn gerne, wenn seine Erinnerungen irgendwann zurück kehren über Bilder und Gefühle, die damit verbunden sind, mit seiner Vergangenheit konfrontieren. Damit, was er getan hat. Wie viel Schmerz er eigentlich über die Menschen gebracht hat damit, dass er war, wie er nun einmal war. Damit, dass er eine ganze Stadt dem Untergang nahe gebracht hat und auch, dass er aus Egoismus Herzen gebrochen hat. Er soll irgendwann Reue spüren für das, was passiert ist, auch wenn er selbst für die Prophezeiung eigentlich nicht mal was kann, an der Erfüllung dieser trug er ja durchaus die Schuld. Was jetzt nicht heißt, dass er in der Konfrontation mit seiner Vergangenheit als gebrochener Mann hervorgehen soll, aber er soll spüren was er getan hat und auf dem Weg dahin würde ich ihn gerne begleiten. Auch wenn das natürlich niemals sichert, dass er am Ende nicht dennoch wieder irgendwelche Dummheiten begeht oder der Meinung ist, dass es schon okay ist sich zu nehmen was man will, einfach, weil man es nun einmal kann. |



