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Herzlich willkommen im Veil of Olympus! Wir spielen in der griechischen Mythologie und begrüßen gern Gottheiten, Heroen sowie nach Absprache auch diverse andere Wesen in unseren Reihen.

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12.06.2026 Pünktlich zu unserem zweimonatigen Jubiläum startet unser erster Plot, der den Namen Risse in der Unterwelt trägt und zu dem ihr hier alle wichtigen Informationen finden könnt. Zudem ist ein neuer Inplaymonat dazugekommen und ihr könnt ab sofort auch im Boëdromion spielen.
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Antworten zu Thema: the woman who carried her name like burden
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Themenübersicht (Neueste zuerst)
Geschrieben von Hero - 30.08.2026, 16:32
Ähhh, ich entschuldige mich für die späte Antwort, aber du weißt ja - der Urlaub Laughing aber es freut mich, dass die Connections so gut ankommen und ich bin schon ganz begeistert! Ich glaube, da gibt es bei allen Charakteren auf jeden Fall eine Menge Potential und man kann ordentlich was ausspielen! Gerade auch mit Apollon, der das Spiel von Aphrodite durchaus erkannt haben könnte und da eventuell mal durch Troja gestreift ist. So wie ich uns kenne, fallen uns da auf jeden Fall einige Sachen ein, mit denen wir was anfangen können. Celebration
Geschrieben von Aphrodite - 22.08.2026, 15:27
Ich will dir hier auch endlich mal noch meine Aufwartung machen. Bezüglich Achilles sind wir ja bereits am quatschen, aber ich muss dir natürlich auch Aphrodite anbieten. Das Schicksal der beiden ist schließlich unweigerlich miteinander verstrickt bzw. ist es ja im Grunde erst Aphrodite, die Helenas Schicksal mit Troja verbindet. Jenachdem welche Version du nimmst, wird ja auch geschrieben, dass Aphrodite entweder Paris bei seinem Raub der Helena geholfen oder aber diese unter einen Liebeszauber gesetzt hat, damit sie "freiwillig" mit ihm kommt. So oder so kann ich mir aber nicht vorstellen, dass Helena eine sonderlich rosige Vorstellung von Aphrodite hat, während diese wiederum vermutlich fast schon eine Art von "Besitzanspruch" gegenüber Helena als die Schönste hegte, was sich dann ja auch während des Krieges zeigt, als sie Helena dazu zu bringen versucht, sich zu Paris zu legen. Gerade dieses Vorkommnis finde ich super super spannend in der Dynamik zwischen den beiden Damen, da Helena sich da Aphrodites Willen widersetzt haben soll und verbunden mit dem bald darauf folgenden Untergang Trojas hat dies schließlich auch dazu geführt, dass Aphrodite sich tatsächlich ihrer eigenen Überheblichkeit und Grenzüberschreitung ein wenig bewusst geworden ist und ihren Anteil an Helenas Schicksal zu bedauern begonnen hat.
Gerade jetzt, wenn Helena wieder auf die Erde zurückkehrt, könnte ich mir vorstellen, dass Aphrodite durch die Reue, die sie ihr gegenüber empfindet, versucht, sie zu unterstützen, sie womöglich sogar zu beschützen und im Stillen das Gefühl hat, ihr etwas schuldig zu sein.
Sind natürlich alles erstmal nur Gedanken und Ideen aber vielleicht lässt sich damit ja was anfangen Starstruck
Geschrieben von Odysseus - 19.08.2026, 23:55
So, wie versprochen, nun da Odysseus nicht mehr vollkommen Anonym durch die Gegend schwänzelt, endlich meine Antwort:

Also, dass ich Odysseus und Helena aus vergangenen Tagen kennen, ist denke ich bereits klar. Zwar glaube ich nicht, dass sie sonderlich viel "one on one time" miteinander verbracht haben, aber neben der Tatsache, dass Odysseus ihrem Vater die Entscheidung für ihren späteren Gatten etwas leichter gemacht hat, war er meiner Recherche wohl auch einer der Männer, die um ihre Hand angehalten haben - auch wenn er sich diesbezüglich nie große Hoffnungen gemacht hat und mehr an ihrer Cousine interessiert war.
Ich könnte mir vorstellen, dass sie sich nach dem Fall Trojas noch einmal kurz gesehen haben - da die emotionale Lage da aber wohl etwas... prekär war, weiß ich nicht ob und wie das den beiden (zu ersten Lebzeiten) in Erinnerung geblieben ist. LOL

Jetzt aber zu meiner eigentlichen Idee - wobei "Idee" da ein großes Wort ist, bisher ist es eher ein Gedanke Shy
Ich fände es sehr schön, wenn sich Odysseus und Helena, jetzt, da sie den Weg zurück ins Reich der Lebenden gefunden haben, irgendwann wiedersehen würden.
Ich plane für den guten ja so eine Art "Odyssee in umgekehrter Reihenfolge", oder zumindest dass er auf der Suche nach sich selbst so manchen Ort (und manche Person), den oder die er damals während seiner Irrfahrten angesteuert hat erneut aufsuchen muss, um zu sich selbst zurückzufinden und obwohl alles was Helena betrifft vor seiner Heimreise stattgefunden hat, fände ich es sehr schön, wenn die beiden sich dabei irgendwann widersehen würden. Vielleicht erkennen sie einander auch - nicht unbedingt als die Person die sie waren, zumal sie sich daran ja beide nicht erinnern, sondern viel mehr, als jemanden, den sie eigentlich kennen müssten. Eine Verbindung, die keinen wirklichen Namen trägt. Huh
Geschrieben von Phrike - 19.08.2026, 20:18
Hello meeine Liebe Jas <3

Hihi, ich freu mich natürlich mega dass du mir Hero geworfen hast, cause omg I love her already! Ehm ist klar, dass ich hier unbedingt ne coole Freundin haben mag Slurp Beide kennen den Schmerz der Liebe, wenn auch auf unterschiedlichen Art und Weisen und sollte Hero ihr jemals davon berichten wie sie (und Leander) ums Leben gekommen sind - I can't Cry Patroklus - this man uff, yes! Und stimmt, ich hatte ganz vergessen dass Patroklus ebenfalls zu den Verehrern/Freiern gehört hatte, die um ihre Hand gekämpft haben. Ich glaube auch das ein Aufeinandertreffen der Beiden sehr spannend werden wird, sie wird zumindest auch seinen Tod sehr betrauert haben und stell dir mal vor, wie es ist wenn sie sich wieder an alles erinnern können. OH THE DRAMA. Hehe Ich glaube Helena möchte Eris den verdammten Apfel an den Schädel ballern, cause...the fucking apple! Mad Andererseits, es ist einfach Eris Natur. Aber ja, sie wird definitiv nicht gut auf sie zu sprechen sein und wahrscheinlich auf die meisten Gottheiten nicht xD Apollon sehe ich da wirklich als sehr interessante Connection; hat er gemerkt dass ihre Liebe Paris gegenüber falsch war bzw auf Aphrodites Versprechen Paris gegenüber basierte? Das mal aufzuarbeiten wäre glaube sehr nice. Vielleicht hat sie ihn hin und wieder auch in Troja als Schatten gesehen bzw als Illusion? Huh Und bei Pasithea nehme ich es sofort mit Kusshand! Könnte mir sogar vorstellen dass die beiden sich in der Unterwelt sogar angefreundet haben - Helena ihr fiel von ihrer Zeit als Mensch berichtete, von ihrem Leben in Sparta und Troja. Und ihrem Verlust ihrer großen Liebe. Typing

(man merkt dezent meine Liebe für die Medusa Emojis lol)
Geschrieben von Hero - 17.08.2026, 22:16
Astiiiii Celebration

Da hab ich doch ein paar Schätze, die ihr dir entgegenwerfe! Zu Anfang erst einmal Hero, die ja zumindest das gleiche Rückkehrer-Schicksal teilt und die sich vielleicht dann mal über den Weg laufen? Dann natürlich Patroclus, der nach einer Auslegung ja schon als einer ihrer Verehrer vor ihrer Hochzeit dabei war und dann ja auch an Menelaus Seite gekämpft hat. Die Beiden kennen sich also in jedem Fall und ich stelle mir auch ein Aufeinandertreffen, sobald sie sich jeweils wieder erinnern und erkennen können, sehr sehr spannend vor Curious Dann würde ich auf jeden Fall noch Eris reinschmeißen und auch wenn die Beiden keinen direkt Kontakt hatten, weiß Eris auf jeden Fall von Helena und Helena dürfte wahrscheinlich nicht ganz so gut auf Eris zu sprechen sein, nach all dem was ihre Einmischung so ausgelöst hat. Threat Interessant könnte auch noch Apollon sein, der im Krieg die Trojaner unterstützt und damit indirekt auch Helena unterstützt hat. Ich denke, er wird ihr Schicksal auch durchaus beobachtet und verfolgt haben. Ansonsten hatte ich noch die Idee, ob sich Helena und Pasithea aus der Unterwelt kennen könnten, da Pasithea ja durchaus auch mal durch die Unterwelt streift? Da könnten wir aber natürlich auch nochmal dir Köpfe zusammenstecken! Abgesehen davon fällt mir gerade niemand mehr ein (und ich hoffe einfach, dass ich keine(n) vergessen habe) Huh

Oh, und aus Teamsicht passen Charakter und der Plan für die Rückkehr auch, aber das hatten wir ja schon einmal kurz angekratzt Heart
Geschrieben von Phrike - 17.08.2026, 20:56

Helena of troy
„I'm going to be free soon" She had a faraway look in her eyes as she spoke
G Ö T T E R S P I E L B A L L

Wer kennt sie nicht - die Geschichte um die schönste Frau ihrer Zeit, die Grund für den zehnjährigen Trojanischen Krieg war. Blut tränkte einst den sandigen Boden vor der Küste Trojas. Dunkelrot mischte sich mit dem salzigen Blau des Meeres. Der golden schimmernde Sand unter den Füßen gefallener Soldaten war nur noch ein Meer aus Schmutz und Rost.

Schlachten wurden geschlagen, Wettkämpfe wurden um ihre Hand angehalten und in ihren jungen Jahren bereits mehr als einmal verschleppt, fand die junge Helena erst Ruhe, als man ihr Menelaos als Gatten zur Seite stellte. Ihr irdischer Vater band, auf Raten des Odysseus, jegliche ehemalige Anwerber seiner Tochter an ein stilles Versprechen, ihre Wahl und letztlich auch jene jegen jedermann zu verteidigen. Der Prinz von Mykene, ehelichte die damals noch sehr junge Frau, war sie doch kaum den Mädchenschuhen entwachsen - liebte sie ihn? Oder war es der jugendliche Leichtsinn, die prickelnde und nervöse Naivität einer jungen Frau, die in den starken Armen des grobschlächtigen Prinzen etwas wie Zuneigung fand. Durch ihre gemeinsame Vermählung wurde Helena Königin von Sparta. Nur wenige Monate später gebar sie die gemeinsame Tochter Hermione.

Die Ankunft des trojanischen Prinzen, Paris, trieb dich letztlich in die Liebe der Leidenschaft, des Vergnügens und der berauschenden Sinne. Hinfort war sie aus ihren Gemächern verschwunden, ein leeres Bett zierte die seidenen Laken, während der mykenische Wind seine Brise durch das große Fenster trug. Es roch noch nach Mirabellen und einem Hauch Rose. Über das Meer tragend, wurde sie die Frau des Paris - eine weitere, trojanische Prinzessin.

Der blutige Grund für das Ende einer einst so stolzen Nation.

Die Griechen kamen mit einer Streitmacht an die Küsten Trojas, wie zuvor noch nie in der Geschichte eingegangen. Sie kämpften. Sie starben. Verluste gab es auf beiden Seiten. Und über Helena berichtete man, wie stoisch und mit erhobenem Hauptes sie dem trojanischen Volke beistand. Patroclus fiel. Hektor fiel. Ein hölzernes Pferd überlistete die Trojaner. Das Volk verbrannte zu Asche. Achilles überquerte die Brücke nach Elysium. Die Frauen versklavt und mitgenommen als Kriegsbeute und das fallen eines Säuglings, brannten sich wie Eisen in ihre Haut. Andromedachs Schrei immer noch in den Ohren hallend und sie über das weitere Meer, zurück nach Sparta tragend.

Menelaos hielt sie gefangen - so erzählte man sich. Aber was, war die Wahrheit? Was eine Lüge? Denn letztlich, hörte niemand, jener Frau zu, die Grund für all das Leid sein sollte.

Viele Jahre noch, soll sie in Sparta als Königin gelebt haben. Ihr Ende war jäh und grausam, erhängt an einem Baum durch die Witwe eines einst trojanischen Kriegers, beklagt von ihren Dienerinnen und betrauert von ihrer Tochter.

W I E D E R A U F E R S T E H U N G

Ein Strick um deinen Hals. Die große Weide, mit ihren peitschenden Ästen. Und die Wehklagen von Frauen in deinen Ohren, gefolgt von einem heiseren, schmerzhaften Schrei.

Du reißt deine Iriden auf, das gleißende Licht der Sonne blendet dich augenblicklich während das Rauschen von Meereswellen zu einem tosenden Inferno in deinen Ohren wird. Ächzend richtest du dich auf, loser weicher Sand rieselt körnig von deinem Chiton ab, der lavendelfarbene Stoff am Saum der Füße zerrissen - als hätte pfeifender Wind ihn in viele kleine Risse zerteilt.

„Seid Ihr wohlauf?” Eine fremde Stimme dringt an dein noch schwammiges Gehör, während du über deine Schulter zu dem alten gebrechlichen Mann blickst. Verwirrung spiegelt sich in deinen schönen Zügen wieder. Hörst ihn scharf einatmen, fast so, als würde er einen Geist sehen - oder eine Göttin. Deine Lippen bewegen sich, doch kein Wort möchte deine Kehle verlassen, spürst das trockene Gefühl und für einen Augenblick schäumt die Panik in dir auf, wie das Meer Wellen an der Küste schlägt. Erneut versuchst du es.

„Sagt, mein gnädiger Herr, wo bin ich?” Nun scheint es die Verwirrung in seinem Gesicht zu sein, die dich allmählich auf die Füße bringt. Blinzelnd streifst du den losen Sand von deinem Gewand. Der Druck von Gewicht liegt auf deiner Seele, deinem Herzen. Eine Stimme in dir flüstert leise und doch kannst du ihr kein Gehör schenken, ist, als wäre eine Mauer zwischen euch. Vergeblich versuchst du dich daran zu erinnern, woher du gekommen bist. Wer du bist. Helena. Der Name rauscht wie ein Orkan durch deinen Körper, bringt dich zum Zittern und automatisch schlingen deine Arme sich um deinen Leib, obwohl die Morgenwärme deine Knochen wärmen sollte. Herrin, das ist die lakonische Küste, nahe Spartas. Seid ihr über Bord gegangen?”

Zumindest wusstest du darauf eine Antwort. Das klare Nein, kraftvoll und sanft zugleich ließ den Mann hingebungsvoll nicken. Du folgst seiner Bewegung hoch der Küste entlang, wo Rauch von einer Hütter aufsteigt. Die Informationen, die er dir preisgibt, saugst du auf wie ein Meeresschwamm und die Erkenntnis darüber, dass etwas nicht stimmt, flammt in dir auf wie ein kleines Feuer, welches sich zu entzünden droht. Ein Name, mehr hast du nicht. Keine Erinnerungen, woher du kamst. Nur dass es dunkel und friedlich war, dein Name über die Lippen zahlreicher rollend während gleißendes Licht dich liebkoste und dann warst du hier. Am Strand.