don't go
where I can't follow
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Hero | Priesterin der Aphrodite
Hero weiß nicht, wie sie hierhergekommen war. Sie erinnert sich an Dunkelheit. An Kälte. An das Gefühl, lange, so unendlich lange geschlafen zu haben; nur, um dann plötzlich wieder zu atmen. Die ersten Augenblicke nach ihrem Erwachen sind kaum mehr als ein Rauschen aus fremden Bildern, die sich doch so vertraut anfühlen: ein Ort, den sie nicht kennt, Stimmen, deren Gesichter ihr entgleiten, der Geruch von Wind und Salz. Manchmal glaubt sie, sich an einen Namen zu erinnern. An eine Hand, die einst die ihre gehalten hatte. An etwas, das sie verloren hat. Doch je mehr sie nach diesen Erinnerungen greift, desto schneller zerfallen sie. Nur eines bleibt: Schuld. Eine schwere, tiefe Schuld, die in ihr sitzt, als hätte sie sich längst in ihre Knochen gegraben und dort eingenistet. Sie weiß nicht, was sie getan hat. Nicht, wem sie etwas schuldig ist. Und doch ist da dieses bedrängende Gefühl, das sie nicht abschütteln kann: dass sie versagt hat. Dass sie jemanden im Stich gelassen hat. Dass etwas geschehen war, das niemals hätte geschehen dürfen. Sie hofft darauf, dass ihre Erinnerungen zurückkehren und eine Antwort mit sich bringen, die diese Bilder und Gefühle erklären können. Oder ihr zumindest zeigen, wem sie gegenüber eine solch starke Schuld empfindet.✦ ✦ ✦
Helloooo ihr Süßen.
Auch wenn ich sie schon bei ein paar von euch als Connection reingeworfen habe, stelle ich jetzt auch nochmal Hero vor. In ihrem früheren, ersten Leben war sie eine Priesterin der Aphrodite, die sich des Nachts immer heimlich mit ihrem Geliebten Leander traf, der für sie jede Nacht eine Meerenge durchschwamm, um sie zu sehen. Eines Nachts erlischt jedoch das Feuer, dass Hero als Orientierung für ihn entzündet und Leander ertrinkt in der Dunkelheit. Als Hero am nächsten Morgen seinen leblosen Körper am Ufer findet, stürzt sie sich aus Schuldgefühl und dem Schmerz über Leanders Verlust selbst in den Tod. Man merkt, insbesondere das Ende der Beiden ist recht dramatisch (und traumatisierend) und als Hero sich nun wieder in der Welt der Lebenden wiederfindet, wird sie vor allem von Schuldgefühlen geplagt, von denen sie aber noch nicht weiß, woher sie rühren. Abgesehen von einer Selbsthilfegruppe und Therapiesitzung für kürzlich Wiedergekehrte könne Hero aber auch durchaus von Bekanntschaften profitieren, die ihr auf ihrem Weg helfen können.

Die Beiden könnten dadurch vielleicht ins Gespräch kommen
Ich würde eine Connection zu Zeus auf jeden Fall ultra spannend finden - gerade wenn Hero auch nicht weiß, mit wem sie es da zu tun hat. Ich befürchte nur, dass Kreta ein biiiisschen weit entfernt ist. Anna und ich wollten gern, dass Hero und Leander zeitnah in ihren Städten landen, um ein wenig die Erinnerungen anzukurbeln und während die Götter ja recht fix von A nach B kommen, ist die Entfernung zwischen Kreta und Sestos für Hero ein wenig zu weit, um da im Inplay anzukommen. Aber vielleicht finden wir irgendwie noch eine andere Lösung, wie die Beiden aufeinandertreffen könnten? 