Die Geschichte von Odysseus, dem König von Ithaka, ist kaum mehr als ein winziger Fleck im großen Zeitgefüge. 65 Jahre verblassen im Angesicht der Unsterblichkeit. Und dennoch ist es nicht abzustreiten, dass diese 65 Jahre nicht so schnell zu vergessen sind. Außer für Odysseus selbst, aber dazu kommen wir später:
Nach dem trojanischen Krieg, der von den Griechen durch Götterhilfe und ein hölzernes Pferd gewonnen werden konnte, macht sich Odysseus auf den Weg nach Hause. Eine Irrfahrt, die genau so lange dauern soll, wie der Krieg selbst. Mehrere verhängnisvolle Zwischenstopps auf verschiedenen Inseln, auf denen Odysseus große Teile seiner Mannschaft verliert, und durch einen Sturm heillos vom Kurs abgekommen später, schaffen es die verbliebenen Männer auf die Insel Aiaia auf der Odysseus von der Zauberin Kirke erfährt, dass er den Rat des Teiresias braucht um den Weg nach Hause zu finden. Um mit dem blinden Propheten zu sprechen jedoch, muss Odysseus so nah an die Unterwelt, wie kaum ein lebendiger Mensch zuvor.
Er reist ans Ende der bekannten Welt, zum Volk der Kimmerier, wo der Fluss des Okeanos in die Unterwelt führt und öffnet ein Tor zum Hades um an die Informationen zu kommen, die er braucht. Als sie den unheilvollen Boden jedoch verlassen, ahnt Odysseus noch nicht, dass er einen Teil von sich selbst dort zurücklässt. Denn die Unterwelt lässt selten los, was sie einmal in ihrem Griff hatte.
Die Reise dauert noch viele weitere Jahre und am Ende kehrt Odysseus als einziger Überlebender nach Ithaka zurück. Es gelingt ihm sein Heim zurückzuerobern und er lebt noch gut zehn weitere Jahre, ehe ihn der Tod endlich vollkommen einholt.
Die Jahre vergehen, auf der Erde beginnen sich die Menschen von den Göttern abzuwenden, aber Odysseus weiß davon nichts. Der König ist nur eine von vielen Seelen in der Unterwelt. Und dann ist da ein Riss und plötzlich findet sich Odysseus auf eben jenem Boden aus schwarzem Sand wieder, auf dem er vor all der Zeit mit Teiresias sprach. Nur weiß er davon nichts mehr. Er weiß nur noch sehr wenig von seinem Leben. Weder sein Name, noch seine Irrfahrt bleiben ihm erhalten. Er weiß, dass er in einem großen Krieg gekämpft hat. Er weiß, dass er nach Hause möchte. Und er weiß, dass er eine Verbindung zu dem Gott Poseidon pflegt. Daran, dass diese Verbindung damals, während seines ersten Lebens, keine positive war, erinnert er sich nicht.
Das Ende der Welt ist ein trostloser, lebensunfreundlicher Ort. Odysseus muss hier fort. Also legt er seine Hoffnung auf die vermeintliche Verbindung zu Poseidon und ruft den Gott des Meeres an, ihm zu helfen — und ab da, beginnt eine neue Irrfahrt. Dieses Mal ist es nicht sein Zuhause, das Odysseus sucht, sondern sich selbst.
So, wie ich Jas halbwegs versprochen hatte, hier nun also die Vorstellung zu Odysseus (fc: Ian Bohen). Ich bin mir nicht ganz sicher, ob meine Idee ausführbar ist, da sich der Ort an dem ich ihn gerne aus der Unterwelt entkommen lassen würde technisch gesehen nicht zu Griechenland gehört — ich dachte mir, ich versuche es mal, da es ja dennoch teil der griechisch-mythologischen Welt ist — aber sollte das nicht möglich sein, gibt es noch andere Orte, an denen ich ihn auftauchen lassen könnte.Mit Bunny habe ich bezüglich der Poseidon Idee schon geschrieben und auch Athene wurde schon etwas in die Idee mit eingebunden, aber ich bin für alles Offen, was man Odysseus so vorwerfen wird. Er wird sich anfangs nicht mit seinem richtigen Namen vorstellen, da er sich nicht an diesen erinnert (tatsächlich soll das ganze eine kleine Anspielung auf die "Mein Name ist Niemand" Sache werden, aber da muss ich selbst noch ein wenig genauer drüber nachdenken, also kann ich den Namen den er Anfangs benutzen wird erst mal nicht in den Raum werfen. Aber der Plan ist es auf jeden Fall, dass er sich irgendwann an seine wahre Identität erinnern kann. Vielleicht muss er seine Reise einfach noch mal machen... diesmal Rückwerts ganz getreu dem Motto: "Spielt den selben Song noch mal!"
Nach dem trojanischen Krieg, der von den Griechen durch Götterhilfe und ein hölzernes Pferd gewonnen werden konnte, macht sich Odysseus auf den Weg nach Hause. Eine Irrfahrt, die genau so lange dauern soll, wie der Krieg selbst. Mehrere verhängnisvolle Zwischenstopps auf verschiedenen Inseln, auf denen Odysseus große Teile seiner Mannschaft verliert, und durch einen Sturm heillos vom Kurs abgekommen später, schaffen es die verbliebenen Männer auf die Insel Aiaia auf der Odysseus von der Zauberin Kirke erfährt, dass er den Rat des Teiresias braucht um den Weg nach Hause zu finden. Um mit dem blinden Propheten zu sprechen jedoch, muss Odysseus so nah an die Unterwelt, wie kaum ein lebendiger Mensch zuvor.
Er reist ans Ende der bekannten Welt, zum Volk der Kimmerier, wo der Fluss des Okeanos in die Unterwelt führt und öffnet ein Tor zum Hades um an die Informationen zu kommen, die er braucht. Als sie den unheilvollen Boden jedoch verlassen, ahnt Odysseus noch nicht, dass er einen Teil von sich selbst dort zurücklässt. Denn die Unterwelt lässt selten los, was sie einmal in ihrem Griff hatte.
Die Reise dauert noch viele weitere Jahre und am Ende kehrt Odysseus als einziger Überlebender nach Ithaka zurück. Es gelingt ihm sein Heim zurückzuerobern und er lebt noch gut zehn weitere Jahre, ehe ihn der Tod endlich vollkommen einholt.
Die Jahre vergehen, auf der Erde beginnen sich die Menschen von den Göttern abzuwenden, aber Odysseus weiß davon nichts. Der König ist nur eine von vielen Seelen in der Unterwelt. Und dann ist da ein Riss und plötzlich findet sich Odysseus auf eben jenem Boden aus schwarzem Sand wieder, auf dem er vor all der Zeit mit Teiresias sprach. Nur weiß er davon nichts mehr. Er weiß nur noch sehr wenig von seinem Leben. Weder sein Name, noch seine Irrfahrt bleiben ihm erhalten. Er weiß, dass er in einem großen Krieg gekämpft hat. Er weiß, dass er nach Hause möchte. Und er weiß, dass er eine Verbindung zu dem Gott Poseidon pflegt. Daran, dass diese Verbindung damals, während seines ersten Lebens, keine positive war, erinnert er sich nicht.
Das Ende der Welt ist ein trostloser, lebensunfreundlicher Ort. Odysseus muss hier fort. Also legt er seine Hoffnung auf die vermeintliche Verbindung zu Poseidon und ruft den Gott des Meeres an, ihm zu helfen — und ab da, beginnt eine neue Irrfahrt. Dieses Mal ist es nicht sein Zuhause, das Odysseus sucht, sondern sich selbst.
So, wie ich Jas halbwegs versprochen hatte, hier nun also die Vorstellung zu Odysseus (fc: Ian Bohen). Ich bin mir nicht ganz sicher, ob meine Idee ausführbar ist, da sich der Ort an dem ich ihn gerne aus der Unterwelt entkommen lassen würde technisch gesehen nicht zu Griechenland gehört — ich dachte mir, ich versuche es mal, da es ja dennoch teil der griechisch-mythologischen Welt ist — aber sollte das nicht möglich sein, gibt es noch andere Orte, an denen ich ihn auftauchen lassen könnte.Mit Bunny habe ich bezüglich der Poseidon Idee schon geschrieben und auch Athene wurde schon etwas in die Idee mit eingebunden, aber ich bin für alles Offen, was man Odysseus so vorwerfen wird. Er wird sich anfangs nicht mit seinem richtigen Namen vorstellen, da er sich nicht an diesen erinnert (tatsächlich soll das ganze eine kleine Anspielung auf die "Mein Name ist Niemand" Sache werden, aber da muss ich selbst noch ein wenig genauer drüber nachdenken, also kann ich den Namen den er Anfangs benutzen wird erst mal nicht in den Raum werfen. Aber der Plan ist es auf jeden Fall, dass er sich irgendwann an seine wahre Identität erinnern kann. Vielleicht muss er seine Reise einfach noch mal machen... diesmal Rückwerts ganz getreu dem Motto: "Spielt den selben Song noch mal!"
wir hatten ja schon mal wegen Odysseus gesprochen und mir gefällt deine Idee für seine Plot-Storyline richtig gut. So eine umgekehrte Odyssee ist ein ganz herrlichen Motiv und ich glaube, das wird richtig spannend
von Teamseite habe ich daher absolut nichts auszusetzen und freue mich, wie du ihn dann weiter ausarbeiten wirst!
bei Epiales wäre es wahrscheinlich eher indirekt und so, dass Epiales Odysseus womöglich besser kennt, als anders herum. Aber (ohne dir da war vorweg nehmen zu wollen) Odysseus hat bestimmt auch den einen oder anderen Albtraum gehabt, in den sich Epiales verirrt hat (und an dem er beteiligt war). Und bei Zephyros könnte es tatsächlich recht positiv ausfallen. Seine Winde helfen häufiger Seefahrern und auch bei der Sache mit dem Sturmbeutel dürften seine Winde beteiligt gewesen sein. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass Zephyros ihm auch auf seiner Rückwärts-Odyssee behilflich ist.
